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Einrichtungen der Jugendhilfe, Stadt Willich

Berufsperspektiven als ErzieherIn

Berufsstarter denken selten ans Alter. Doch wie sieht die Zukunft einer ErzieherIn aus? Wird sie auch mit 60 Jahren noch auf dem Boden hocken und Bauklötze stapeln? Michael Süßbeck, Leiter des Betriebs “Einrichtungen der Jugendhilfe” (Kindergärten und Horte) der Stadt Willich, und seine Kollegin Kathrin Düker wollen besonders jüngere Kolleginnen für das Thema „alternde Belegschaften“ sensibilisieren und den Erzieherinnen in den Einrichtungen Berufsperspektiven aufzeigen. Deshalb beteiligt sich der Betrieb an dem Projekt „Beschäftigungsfähigkeit im Betrieb“ (BiB) der TBS.

In einem Steuerkreis entwickelten ErzieherInnen, der Leiter der Einrichtungen, die Personalratsvorsitzende und ein Vertreter des Bürgermeisters gemeinsam mit den Projektberatern Ziele und erste Ideen für Maßnahmen zu den Themen Gesundheit, alternde Belegschaft, Berufs- und Zukunftsperspektiven. Die Maßnahmen werden nun in Arbeitsgruppen mit den Beschäftigten konkretisiert und, soweit möglich, in den Einrichtungen in die Praxis umgesetzt. Für Bodo Busch, Berater im Projekt, rückt das Ziel damit ein ganzes Stück näher: „Das Projekt kann nur durch die Beteiligung der Beschäftigten erfolgreich sein.“